Wie du Motivation zum Sport findest und langfristig dran bleibst.


Wir leben heute zunehmend in einem Zeitalter, in welchem Zeit immer begrenzter wird. Da möchte man es sich lieber gemütlich machen und einfach mal entspannen, statt sich nach Feierabend noch ins Fitness Studio zu schleppen.
So obsiegt nicht selten unser innerer Schweinehund und der Hang zur Gemütlichkeit. Unsere moderne Gesellschaft macht uns gerade das immer leichter. Essen lässt sich online bestellen, Kleidung Nachhause liefern…

Doch nicht selten führt Bewegungsmangel dazu, dass wir mit zunehmendem Alter mit diversen Beschwerden zu kämpfen haben. Wobei das nicht erst mit höherem Alter der Fall sein muss. Auch schon in jungen Jahren können wir beispielweise mit Rückenschmerzen durch mehrstündiges Sitzen zu kämpfen haben. Oder mit Übergewicht.

Ich mag es auch gerne mal gemütlich. Und bis vor nicht allzu langer Zeit zählte ich auch nicht gerade zu den Menschen, die regelmäßig Sport gemacht hätten. Im Gegenteil. Es gehörte keineswegs zu meinem Alltag neben Job und den sonstigen Verpflichtungen des Lebens.
Doch inzwischen hat sich das geändert. Denn es hat auf einmal begonnen Spaß zu machen. Daher gehört zu meinem Alltag inzwischen Krafttraining in Kombination mit Calisthenics in einem Dreier-Split. Zwei Mal Oberkörper, zwei Mal Unterkörper. Also nach Möglichkeit vier Mal die Woche. Und komme ich mal zeitlich oder aus anderen Gründen nicht dazu, freue ich mich schon auf das nächste Workout. Denn es fühlt sich einfach gut an, sorgt für mehr Ausgeglichenheit. Nicht nur körperlich, sondern auch mental.

Doch, wie gesagt, das war nicht immer so. Und manchmal sagt auch der innere Schweinehund freundlich „Hallo“. Ich denke so geht es vielen von uns. Überhaupt erst einmal den Einstieg zu finden und dann auch langfristig dran zu bleiben. Auch wenn wir wohl alle wissen, dass regelmäßige Bewegung gut für uns ist. Denn es benötigt nicht umsonst etwa 21 Tage um neue Gewohnheiten zu etablieren.

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Motivation ist hier das Schlüsselwort.

Denn ohne diese haben wir ja oftmals keinen Antrieb entsprechendes Handeln umzusetzen.

Warum also tun wir uns manchmal so schwer in Aktion zu treten?

Die Ursache findet sich wohl in unserem Gehirn. Wir wollen zwar, aber das Umsetzen fällt uns nicht immer so leicht. Denn unser Intentionsgedächtnis ist kaum mit der rechten hinteren Gehirnregion verbunden, welche uns das Signal zum Aufbruch gibt.
Bedeutet: Wir wollen zwar, schaffen es aber dennoch nicht uns aufzuraffen.

Zudem empfinden viele von uns Sport meist als wenig Freude bereitend. Sondern eher als eine Art To do, das es abzuarbeiten gilt. Mit dieser Betrachtungsweise fällt einem natürlich alles andere als leicht sich zum Sport aufzuraffen. Geschweige denn zu motivieren.

Wie kann man sich also zum Sport motivieren und langfristig dran bleiben?

Eine Frage, die ich mir früher sehr oft gestellt habe. Denn manchmal gab es hier und da Phasen, in welchen ich zwar mehr Sport machen wollte, mir das auch fest vornahm, es aber dann nur eine kurze Zeit umsetzte.

Von daher ein paar Tipps, die mir geholfen haben Freude an Sport zu finden und auch dran zu bleiben ;).

#1 Eine Sportart finden, die Spaß macht

Manchmal versucht man sich an einer Sportart und stellt einfach fest, dass es einem keine Freude bereitet. Ganz egal wie lange man dran bleibt. Nicht selten sorgt der Mangel an Spaß an der jeweiligen Sportart eher für das Gegenteil: Die Freude an Sport geht verloren.
Daher: Wenn Radfahren oder Laufen einem keinen Spaß macht, einfach etwas anderes ausprobieren.

#2 Sich belohnen

Sich selbst ab und an zu belohnen kann die Motivation um einiges fördern. Besonders dann, wenn man gewisse Ziele erreicht hat. So kann eine Belohnung ein neues Trainingsequipement, Workout-Kleidung oder aber auch unabgängig von Sport ein Wellnesstag sein.

#3 Sich die Vorteile bewusst machen

Ein Motivationsschub kann es sein sich die Vorteile regelmäßigen Sports bewusst zu machen. Zum Beispiel die Reduktion von Rückenschmerzen, ein gesteigertes Wohlbefinden, mehr Leistungsfähigkeit oder Selbstbewusstsein.

#4 Feste Pläne machen

Oftmals erhält etwas erst dann Bestand, wenn man es fest in seinen Alltag einplant. Beispielsweise indem man sich feste Termine setzt, an welchen man Sport in seinen Alltag integriert.

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#5 Musik pusht

Mit der richtigen Musik macht Sport gleich umso mehr Spaß.  Mit der eigenen Lieblingsmusik auf den Ohren, passend zum Workout, kann das die Motivation gleich umso mehr steigern.

#6 Wenigstens ein bisschen

Manchmal, wenn die Motivation fehlt, fällt es schwer sich aufzuraffen. Und dann noch eine Stunde Sport?
Mache wenigstens ein bisschen. Vielleicht zehn, fünfzehn Minuten. So hast du etwas getan und, wenn man mittendrin ist, kann es auch gut sein, dass man doch mehr macht.

#7 Kleine Erfolge würdigen

Es muss nicht immer gleich ein großer Erfolg sein. Schafft man ein paar Wiederholungen mehr oder verbessert sich auch nur ein Bisschen, auch kleine Erfolge zählen und sollten gewürdigt werden. Denn, wenn man sich erst an großen Erfolgen orientiert, kann es sein, dass man die kleinen Erfolge nicht sieht und enttäuscht ist, wenn man nicht schnell genug sein gewünschtes Ziel erreicht.

#8 Regelmäßigkeit erzeugt Routine

Wenn man etwas regelmäßig macht, wird es auch irgendwann zur Routine. Und sobald man erst einmal „drin ist“ und seinen Rhythmus gefunden hat, wird es zu Gewohnheit, Sport zu treiben. Kann man dann mal, aufgrund von Krankheit oder diverser Termine, mal nicht trainieren, wird es einem richtig fehlen.

 

Was sind eigentlich eure Erfahrungen?
Wie motiviert ihr euch zu regelmäßigem Sport?

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