Nachhaltig durch die Weihnachtszeit


Bald ist es wieder so weit und wir zeigen unseren Liebsten was sie uns bedeuten. Die Familie versammelt sich unter dem schön dekorierten Weihnachtsbaum, liebevoll eingepackte Geschenke werden gereicht und von ihren glitzernden Umhüllungen befreit.

Meist beginnt die Weihnachtssaison schon vor Halloween. Bereits im Oktober gibt es die ersten Lebkuchen und Weihnachtsdekorationen in den Regalen diverser Einzelhändler.
Ein Umstand, der vielleicht zu manchem Kopfschütteln verleiten kann. Denn, so besinnlich die Weihnachtszeit auch ist, nicht selten artet sie in einen Kaufrausch aus. Oder besser gesagt verführen uns so manche Werbestrategien dazu im Laden doch noch den einen oder anderen Artikel dazu zu kaufen. Denn, besonders in der Weihnachtszeit machen viele Geschäfte einen gesteigerten Umsatz.

Dennoch gibt es unzählige Möglichkeiten das Fest der Liebe etwas nachhaltiger zu gestalten.
Wie das geht? Hier ein paar Tipps:

1. Bewusst shoppen

Geschenke sind etwas Tolles. Vor allem dann, wenn man seinen Liebsten damit ein Lächeln auf die Lippen zaubern und vielleicht den einen oder anderen lang gehegten Wunsch erfüllen kann. Denn besonders die Menschen zu beschenken, die uns am Herzen liegen, kann auch für uns sehr bereichernd sein.
Dennoch in Sachen Nachhaltigkeit kann bewusstes Shoppen sehr sinnvoll sein. Es müssen nicht zehn verschiedene Geschenke sein. Manchmal ist weniger auch hier mehr.
Bewusst bedeutet auch, dass Geschenke nicht einfach nur ausgepackt und dann in irgendeiner Ecke des Wohnraums verschwinden. Sondern für den Beschenkten vielleicht einen Nutzen erfüllen.
Zudem gibt es inzwischen auch diverse nachhaltige Online-Shops, die schöne und zugleich nachhaltige Geschenkmöglichkeiten bieten.

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2. Zeit verschenken

Ein Gut, von dem wir heutzutage glauben oftmals zu wenig zu haben. Dennoch eines, das sehr bereichernd und manchmal auch wertvoller sein kann, als so mancher materieller Gegenstand. Denn schöne, gemeinsame Momente bleiben in unserer Erinnerung. Und die Gefühle, die wir damit verbinden, können wir jederzeit immer wieder hervorrufen.
Wie wäre es also mit einer gemeinsamen Wanderung, einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, einem gemeinsamen Essen oder einem schönen Spieleabend?
Es gibt unzählige Möglichkeiten seinen Liebsten ein Bisschen seiner Zeit zu schenken.

3. Geschenke selbst machen

So schön gekaufte Geschenke auch sind, manchmal können schöne Dinge auch durch die eigene Kreativität entstehen. Vielleicht in Form einer Fotokollage, oder selbst gemachte Plätzchen, schön verpackt. Es muss nichts Kompliziertes sein. Besonders heute zu Zeiten des Internets, gibts es auch unzählige DIY-Inspirationen.

4. Geschenke nachhaltig verpacken

Auch Geschenke möchten verpackt werden. Und nicht selten kaufen wir hierfür speziell stets neues Geschenkpapier. Denn es soll ja auch schön aussehen. Dennoch werden für die Herstellung von Geschenkpapieren nicht selten Unmengen an Bäumen abgeholzt.
Bereits letztes Jahr habe ich hierzu einen Artikel geschrieben, mit verschiedenen Alternaiven wie man Geschenke nachhaltig, kreativ und dennoch hübsch verpacken kann.
Seien es Zeitungspapier, Gläser oder auch alte Klopapierrollen. Der eigenen Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. So lässt sich auch aus Fundstücken aus dem Wald, wie Tannenzapfen oder Kastanien, schöne Geschenkedeko herstellen.
Eine Alternative, die ich als Japan-Fan besonders toll finde ist Fusoshiki. Eine Geschenketechnik, in welcher man Geschenke, statt in Umhüllungen aus Papier oder Plastik zu stecken, in Tüchern verschenkt.

5. Feiern ohne Tannenbaum

Jedes Jahr werden in Deutschland circa 20 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Eine ziemlich große Zahl, wenn man sich vor Augen führt, dass die schön dekorierten Tannenbäume meist nicht mehr als ein paar Wochen in unseren Wohnräumen verweilen, bevor sie das Zeitliche segnen und uns dann wieder verlassen.
Eine nachhaltige Alternative können hierbei sogenannte Miet-Tannenbäume sein. Diese können in diversen Baumschulen oder Förstereien gemietet werden, kommen im Topf, und bedürfen auch entsprechender Pflege. Denn der Sinn dieses Prinzips ist ja, dass sie auch nach Weihnachten noch weiter leben sollen.

6. Das Weihnachtsessen

Besonders an Weihnachten steigt wieder der Verkauf diverser Fleischartikel. Sogenannte Weihnachtsgänse zum Beispiel. So beliebt diese Tradition auch sein mag, besonders nachhaltig ist sie nicht. Denn besonders der Konsum von Fleisch und Tierprodukten ist alles andere als nachhaltig. Wie wäre es stattdessen einmal mit einem veganen oder vegetarischen Weihnachtsmenü?
Inzwischen gibt es so viele verschiedene Rezepte, mit denen sich mit einfachen Mitteln ein köstliches, sogar mehrgängiges veganes oder vegetarisches Weihnachtsmenü zusammenstellen lässt. Auch in Sachen Kekse und Weinachtsgebäck gibt es inzwischen viele leckere, pflanzenbasierte Alternativen. Wie wäre es beispielsweise mit veganen Zimtsternen oder fruchtigen Schichtkeksen?

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Ein nachhaltigeres Weohnachtsfest muss nicht kompliziert sein. Auch schon mit diversen kleinen Umstellungen können wir unseren ökologischen Fußabdruck zumindest ein Stück weit reduzieren.
Vor allen Dingen geht es bei Weihnachten ja nicht nur um Konsum und Geschenke, sondern vielmehr um Liebe, Zweisamkeit und Gemeinschaft. Warum also nicht auch der Welt, in der wir leben, etwas zurück geben?

Für eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit <3<3<3

 

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