Nachhaltigkeit beim Sport – so geht´s!


Sport und Nachhaltigkeit? Passt das überhaupt zusammen? Und was hat beides eigentlich mit einander zu tun?
Auf jeden Fall schließt sich beides nicht aus. Insofern hört der Nachhaltigkeitsgedanke nicht unbedingt beim Rasierhobel im Bad oder der ökologischen Brotdose in der Küche auf. Im Gegenteil.

In diesem Artikel erfährst du ein paar nützliche Tipps wie du dein Training in Zukunft nachhaltiger gestalten kannst.

Daher hier ein paar Tipps, die ein jeder von uns umsetzen kann:

1. Nutze wieder verwendbare Trinkflaschen oder Flaschen aus Glas, statt aus Plastik.

Dass der Verkauf von Getränken in Plastik gegenüber jenen in beispielsweise Glas nicht immer umweltfreudlicher ist, ist wohl längst bekannt. Am Nachhaltigsten ist es daher entweder Wasser aus der Leitung in eine wiederverwendbare Trinkflasche umzufüllen. Oder aber Wasser in Mehrwegflaschen zu kaufen und zum Training mitzunehmen.

2. Suche dir eine nachhaltige Sportart

Natürlich sollte der Sport, den man betreibt, einem vorrangig Spaß machen und nicht nur deshalb betrieben werden, weil er vielleicht nachhaltiger ist, als so manch anderer. Dennoch gibt es auch hier einige Alternativen. Egal ob Joggen, Inliner fahren, Yoga, Wandern, Klettern, Bogenschießen, Calisthenics oder Skaten.

Manche Sportarten sind hierbei natürlich im Vergleich nachhaltiger als andere. Das bedeutet jedoch nicht, dass man ihnen gar nicht nachgehen sollte. Vielmehr geht es in diesem Beitrag um Inspiration.

3. Verwende umweltfreundliche Sportbekleidung

Wenn es um Sportbekleidung geht, kann es helfen darauf zu achten, dass diese bevorzugt aus Deutschland und nicht aus unfairen Arbeitsbedingungen stammen. Darauf zu achten, dass diese fairtrade produziert werden, kann sehr hilfreich sein.
Eine weitere gute Anlaufstelle ist u.a. auch Avocadostore.
Doch es muss auch nicht immer möglichst neue Sportbekleidung sein. Manches kann auch Secondhand erstanden werden. Außerdem geht es beim Sport auch nicht darum möglichst hübsch auszusehen, sondern vielmehr um Funktionalität. Eine Jogginghose und ein T-Shirt machen es daher auch.

sport

4. Trainiere in der Natur

Oftmals denken viele von uns ein richtiges Training könne nur in einem Fitness Studio stattfinden. Doch den Körper interessiert es kein Stück wo und mit welchem Equipement man ihn trainiert. Egal ob Laufen, Sprints, eine längere Wanderstrecke, mit dem Fahrrad fahren oder auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, in der Natur sind dem eigenen Training keine Grenzen gesetzt.
Im Gegenteil, es hat auch für unsere Psyche viele Vorteile sich an der frischen Luft zu bewegen. So helfen uns die Sonnenstrahlen im Sommer unsere Vitamin D-Speicher wieder aufzufüllen. Oder aber auch Geräusche wie das Zwitschern von Vögeln kann sich beruhigend auf unsere Stresslevel auswirken.

5. Sorge für kurze Anfahrtswege

Desto kürzer der Anfahrtsweg, desto nachhaltiger und umweltfreundlicher.
Manchmal ist das Fitness Studio gut und gerne mal eine viertel Stunde oder länger mit dem Auto entfernt. Je nachdem wie oft man trainiert, summieren sich Hin- und Herfahrten mit dem Auto natürlich und sorgen für entsprechende CO2-Äquivalente.
Früher trainierte ich auch mal eine zeitlang in einem Fitness-Studio und fuhr mit dem Auto hin und zurück. Doch inzwischen bevorzuge ich es Zuhause zu trainieren. Damit spare ich mir den Anfahrtsweg und kann mein Training zeitlich auch so gestalten wie ich es möchte und es gerade in meinen Tagesablauf passt.

Wenn man nicht unbedingt auf Fahrten mit dem Auto verzichten kann, kann auch eine Fahrt mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine mögliche Alternative sein.

6. Hole dir nachhaltige Trainingsgeräte

Um nachhaltig zu trainieren bedarf es nicht unbedingt eines Fitness Studios. Egal ob in der Natur, oder auch Zuhause, auch dort ist Sport möglich. Manche Sportart kann jedoch nicht ohne entsprechendes Equipement betrieben werden.
Ich betreibe beispielsweise vorwiegend Krafttrainingsowie Yoga. Alles was ich dafür benötige sind ein Satz Resistance Bänder sowie diverse Kurzhanteln mit verschiedenen Gewichten und eine Yogamatte.
Ein jede Anschaffung eines neuen Trainingsgerätes hat sich durchaus ausgezahlt. Wichtig dabei ist, dass es keine Trainingsgeräte sein sollten, die man nur aus einer fixen Motivation heraus besorgt. Sondern vielmehr weil man sie auch mehrmals sowie dauerhaft nutzen möchte.
Dabei müssen es auch nicht unbedingt immer neue Trainingsgefäte sein. Auch diverse gebrauchte Gerätschaften können ihren Zweck erfüllen und ersparen eine Neuproduktion.

7. Weniger Waschen

Etwas unterschätzt, dafür nicht minder wirksam, seine Sportkleidung nicht nach jedem Tragen sofort zu waschen. Denn manchmal war das Training vielleicht zwar intensiv, führte aber nicht unbedingt dazu, dass uns Wasserfälle über den Körper liefen. In diesem Fall kann Sportbekleidung durchaus auch noch ein weiteres Mal getragen werden.
Besonders beim Waschen synthetischer Fasern lösen sich Unmengen an Mikropartikeln aus Plastik, welche in unsere Meere gespült werden.

 

Fotos: Pexels.com

6 Kommentare zu „Nachhaltigkeit beim Sport – so geht´s!

  1. Hi Cordula, vorab vielen Dank für den gelungenen Artikel Nachhaltigkeit beim Sport. Nachhaltigkeit im Alltag wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger werden. Deine Ausführungen geben zudem einen Denkanstoß sich mit dem eigenem Konsumverhalten und den Einsparpotentialen zu befassen. Glas statt Plastik beim Kauf von Getränken ist da das perfekte Beispiel. Bleib gesund und freue mich auf neue Beiträge von Dir.

    Gefällt 1 Person

    1. Hey,
      vielen lieben Dank für dein positives Feedback ;).
      Es freut mich sehr, wenn meine Artikel Denkanstöße liefern. Denn dazu sind sie auch gedacht.
      Und da stimme ich dir vollkommen zu, das Thema Nachhaltigkeit wird vor allem in Zukunft umso wichtiger werden.
      LG

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