8 Gründe warum Frauen keine Angst vor Muskelaufbau haben sollten!


„Das ist doch unweiblich“ oder: „Da sieht man doch irgendwann aus wie ein Mann“, sind einige gängige Aussagen, die aufkommen, wenn es um das Thema Muskelaufbau bei Frauen geht.

Bloß nicht zu schwer trainieren, am besten sollte sich Frau eher an typische „Frauensportarten“ wie Yoga und Zumba halten, vielleicht noch Joggen oder Gymnastik, sonst wäre es sicher schnell vorbei mit der weiblichen Silhouette.

Dabei stimmt das so gar nicht. Denn zum Einen wachsen Muskeln nicht über Nacht, vielmehr ist damit jahrelanges, intensives Training verbunden, und zum Anderen kann man selbst bestimmen wie weit man im Training geht. So muss man sich keine breiten Arme oder sichtbare Brustmuskeln antrainieren, wenn man das nicht möchte. Denn: Man kann das Training mit Gewichten individuell gestalten und an seine persönlichen Trainingsziele anpassen.

Ich weiß, als Frau ist man da anfangs gerne mal skeptisch, wird uns doch vom gesellschaftlichen Schönheitsideal eingeredet wir müssen möglichst schlank sein, mit den Rundungen an den richtigen Stellen. Statt muskulöser Arme streben die meisten Frauen daher nicht umsonst das Gegenteil an – möglichst schlanke Arme und Beine.
Dabei: Size Zero ist schon längst nicht mehr erstrebenswert. Viel erstrebenswerter ist es doch einfach gesund zu sein und sich in seinem Körper wohl zu fühlen.
Und Muskeln können dabei ziemlich hilfreich sein.
Ich für meinen Teil bereue es keinen einzigen Tag diesen Sport (Bodybuilding) für mich entdeckt zu haben. Im Gegenteil, für mich ist es ein wahrer Zugewinn. Ein Ausgleich zu Stress, etwas, das mir zeigt wozu ich eigentlich alles fähig bin, und auch etwas, das mir einfach riesigen Spaß macht.
Ein weiterer Zugewinn: Heute fühle mich wohler in meinem Körper als jemals zuvor.

Deshalb, heute einmal 8 gute Gründe warum wir Frauen keine Angst vor Muskelaufbau haben sollten:

#1 Muskelaufbau sorgt für Kurven

Probemzone Bauch, Beine und Po.
Viele mühen sich über Wochen und Monate auf dem Laufband ab, oder versuchen durch Joggen dem lästigen Fett zu Leibe zu rücken. Doch wirklich schöne Rundungen verleihen nur Muskeln.
(Muskelaufbau in Verbindung mit Cardio ist dabei natürlich eine ideale Kombi.)
Nichts desto trotz, erst Muskeln straffen das darüber liegende Bindegewebe und sorgen für eine entsprechend straffe Silhouette. Davon abgesehen kann der Aufbau von Muskulatur sogar Cellulite ein Stück weit reduzieren.

#2 Ein höherer Muskelanteil sorgt für einen höheren Kalorienverbrauch

Wäre es nicht toll beim Sitzen auf dem Sofa zusätzliche Kalorien zu verbrennen?
Durch Krafttraining wird man mit der Zeit nicht nur stärker, durch ein Mehr an Muskelmasse erhöht sich auch der tägliche Kalorienverbrauch.
Somit wird schlussendlich jede einzelne Bewegung über den Tagesverlauf hinweg auch mehr Kalorien verbrennen, da insgesamt auch mehr Muskeln involviert sind.

#3 Stabilere Knochen und Schutz vor Osteoporose

Besonders mit voranschreitendem Alter ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Laut den Ergebnissen einer Metaanalyse konnten folgende Ergebnisse zusammengefasst werden:
– Krafttraining kann Osteoporose vorbeugen
– Bei Frauen über 50 Jahren führte Krafttraining zu einer erhöhten Knochendichte
– Durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche heilten bei jenen Teilnehmern besser, die regelmäßig Krafttraining betrieben.

Im Jahr 2013 bestätigte u.a. eine Untersuchung der McMaster University, dass Frauen nach einem Jahr Krafttraining ihre Knochendichte um bis zu 9% erhöhen konnten.

Daher, Kraftsport und der Aufbau von Muskelmasse hilft länger jung und fit zu bleiben, und Alterungsprozessen ein Stück weit entgegen zu wirken. Besonders für uns Frauen ein wichtiger Aspekt, erhöht sich doch mit dem Eintritt der Wechseljahre das Risiko für Osteoporose.

#4 Steigerung fürs Selbstbewusstsein

Und damit ist nicht die Optik gemeint. Sprich, schönerer Körper, mehr Selbstbewusstsein. Sondern vielmehr das stetige Überschreiten der eigenen Grenzen während des Trainings.
Indem man sieht wie viel man eigentlich bewirken kann, hat dies auch einen großen mentalen Einfluss auf die Weise wie man zu sich selbst steht und sich selbst sieht.
Denn während des Trainings fordert man sich selbst stets von Neuem heraus. Noch eine Wiederholung mehr, mehr Gewicht als noch vor einem Jahr. Allein diese Entwicklung seiner Selbst zu sehen, aber auch die Disziplin und Ausdauer, die von Nöten ist, um Fortschritte zu erzielen, können für einen Push des eigenen Selbstbewusstseins sorgen.

#5 Besserer Stressabbau

Wer kennt das nicht? Der Alltag lässt einen kaum zur Ruhe kommen, ein To do jagt das nächste und manchmal wünschte man sich man könnte sich in der Mitte teilen.
Die heutige Leistungsgesellschaft fordert nicht selten, dass alles auf einmal und am besten sofort erledigt werden sollte.
Kraftsport kann hierbei ein idealer Ausgleich sein. Durch das Überschreiten seiner Grenzen, das Fordern seines Körpers, wird die Aufmerksamkeit weg von den Dingen des Alltags mehr zu mehr Körpergefühl gelenkt. Zudem ist es ein gutes Gefühl etwas für sich und seine Gesundheit zu tun.
Etwas Zeit nur für sich sozusagen.

#6 Muskeln machen schlank

Eine der größten Ängste vieler Frauen ist es durch ein Zuviel an Muskeln massig oder gar „männlich“ auszusehen. Dabei ist das Gegenteil der Fall.
Mehr Muskelmasse sorgt insgesamt für eine schlankere Silhouette. Denn ein Kilo Muskeln wiegt zwar genauso viel wie ein Kilogramm Fett, ist aber von seinem Volumen her dichter. Bedeutet Fett nimmt am Körper wesentlich mehr Raum ein als dieselbe Menge an Muskelmasse.
Insofern wird man durch ein Mehr an Muskelmasse zwar auf der Waage schwerer, das Fett beginnt sich am Körper jedoch anders zu verteilen (Stichwort Bodyrecomposition), sodass man durchaus mitunter die eine oder andere Konfektionsgröße schmaler wird.

#7 Prävention vor Gelenkschmerzen

Man mag es kaum glauben, doch Muskelaufbau und Kraftsport dienen tatsächlich als Prävention vor Gelenkschmerzen. Denn noch immer hält sich der Glaube, dass Kraftsport den Gelenken schade.
Sicher, mutet man sich gewichtstechnisch zu viel zu und arbeitet mit einer unsauberen Ausführung, dann kann das durchaus zu einer Belastungsprobe für die Gelenke werden.
Achtet man jedoch auf eine saubere Ausführung und auf einen sinnvoll gewählten Trainingswiderstand, so stützt und entlastet eine gestärkte Muskulatur die Gelenke.

#8 Steigerung der Fitness

Etwas, das sich wohl aus der Logik ergibt. Betätigt man sich regelmäßig sportlich, wird man mit der Zeit immer fitter werden, und auch Dinge können, die man vorher nicht konnte.
Seien es Liegestütze, vielleicht Kniebeugen mit dem eigenen Körpergewicht oder auch dass man merkt, dass man sich im Training mit den jeweiligen Gewichten steigert. Und plötzlich Gewichte, die anfangs noch schwer waren plötzlich federleicht erscheinen.
Zudem, mehr Fitness bedeutet auch im Alltag mehr Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Egal ob die Einkäufe im Supermarkt oder vielleicht so mancher Handgriff bei der Arbeit, durch mehr Muskelmasse werden auch diese Dinge immer leichter fallen.


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