Etwas, das ich früher als Allesesser ziemlich gerne gegessen habe, war mitunter Tomaten-Mozzarella-Salat. Zusammen mit Balsamico, einfach lecker. Umso mehr habe ich mich gefreut als ich vor einem Jahr heraus gefunden habe, dass man auch selber veganen Mozzarella herstellen kann. So kann man den, genauso wie das Original, zusammen zu Tomaten essen oder ihn auch panieren und daraus sozusagen Mozzarella-Sticks machen. (Der „Käse“ zerschmilzt bei Hitze genauso wie das Original.) „Veganer Mozzarella aus Sonnenblumenkernen.“ weiterlesen
Schlagwort: Ernährung
1,5 Jahre vegan – mein Fazit.
Wie der Titel schon sagt, gehöre ich jetzt seit 1,5 Jahren zu der Fraktion der Tierproduktverweigerer. Und weil sich das Leben mit der Entscheidung einen Schlussstrich unter den Tierproduktekonsum zu ziehen und sich somit willentlich aus der gängigen „Normalität“ auszugrenzen schon etwas verändert, hier mal mein ganz persönliches Fazit was sich seitdem alles getan hat.Zuerst einmal sorgt meine Lebensweise heute für wesentlich mehr Gesprächsstoff als früher.
Als ich mich noch mischköstlich ernährt habe, hatte sich niemand dafür interessiert was ich denn über den Tag verteilt so esse. Doch heute sorgt die Tatsache, dass ich Veganer bin immer mal wieder für Gesprächsstoff. Von Witzen, über ernsthaft interessierte Fragen, bis hin zu Abwehrreaktionen ist da alles vertreten.
Wenn man sich entschließt vegan zu leben muss man sich einfach im Klaren sein, dass man von Zeit zu Zeit im Mittelpunkt steht. Selbst wenn man überhaupt keine Lust darauf hat und einfach nur im Stillen vor sich hin leben will. Als Veganer ist man halt ein Exot. Denn, entgegen der Mehrheitsmeinung findet man es doof, dass Tiere zerhackstückt werden. Da muss man dann halt schon des Öfteren mal erklären warum, wieso und weshalb.Mein Umfeld interessiert sich heute wesentlich mehr für meine Gesundheit.
Eine erstaunliche Sache ist auch, dass man als Veganer gerne mal auf bestimmte Nährstoffe angesprochen wird (Die Frage nach dem Protein ist da besonders beliebt). Interessant sind auch Bedenken ob eine vegane Ernährungsweise nicht einseitig und sogar ungesund sei. Das Lustige dabei ist, dass sich die Leute Sorgen machen, dass eine Ernährung, basierend auf Obst und Gemüse, ungesund sein könnte, während man mich damals darum beneidet hat wie ich Cola, Schokolade und Junkfood essen konnte ohne dabei zuzunehmen. Ergibt das für irgendjemanden Sinn?
Ich sehe Tierprodukte heute in einem ganz anderen Licht (auch in Sachen Mengenangaben)
Veganer sein hat manchmal was von Matrix. Zumindest geht es mir so. Da steht Morpheus vor einem und fragt: Willst du die blaue oder die rote Pille? Nimmst du die blaue, bleibt alles wie gehabt. Nimmst du die rote, wird es nie mehr so sein wie davor. Und mutig wie du bist, greifst du natürlich zur roten Pille. Was du dafür bekommst ist die Wahrheit und das Bewusstsein, dass in Wirklichkeit nichts so ist wie es dir verkauft wird. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Seit ich weiß was dafür nötig ist Tierprodukte herzustellen, sehe ich die in einem vollkommen anderem Licht.
Im Vergleich zu früher fällt mir heute auch viel mehr auf wie viel Fleisch tatsächlich aufgetischt wird (Na ja, früher habe ich da auch nicht so explizit darauf geachtet. Eigentlich überhaupt nicht). Egal ob im Supermarkt, auf der Arbeit oder unterwegs.Auch in Sachen Werbung hat sich meine Sichtweise signifikant verändert. Wenn ich da so eine lila Milka Kuh rumlaufen oder irgendwelche Plakate von McDonalds mit künstlich drappierten Burgern mit doppelt Beaf und Doppel Käse sehe, die mit nichts anderem werben als Geschmack, komme ich mir so vor als würden diese Unternehmen die Menschen mit Verblödung unterwandern wollen.
Mal ehrlich, eine lila Kuh. Eine lila Kuh… Muss ich da wirklich noch mehr erklären?Manchmal habe ich das Gefühl als gäbe es für Veganer nichts zu Essen.
Wir leben hier ja in einer Überflussgesellschaft, in der wir Essen bequem von Zuhause, online oder mal eben um die Ecke ordern können. Wir müssen uns auch nicht mehr einen klugen Plan ausdenken, wie wir jetzt das Mammut am besten um die Strecke bringen, um unser Hirnwachstum anzuregen. Heute gehen mutige Jäger in den Supermarkt und sammeln bereits Erlegtes aus der Tiefkühltheke.
Doch, auch wenn uns heutzutage mehr Essen zur Verfügung steht als wir eigentlich bentigen und wir im Idealfall nicht mal mehr einen Schritt vor die Tür setzen müssen, kommt es mir manchmal so vor als gäbe es für Veganer nichts zu essen. Da wird selbst die Suche nach einem Salat ohne beigefügtes Tierprodukt manchmal zu einem schier unmöglichen Unterfangen. (Dabei sollte ein Salat doch eigentlich aus Grünzeug bestehen, oder irre ich mich?) Da kann man es den Leuten auch nicht verübeln, wenn die denken, dass man als Veganer nichts essen könnte, wenn die immer nur sehen, wie man entweder vor trockenen Pommes, ein paar Salatblättern oder ein paar Brocken gedünstetem Brokkoli sitzt.
Da soll aber noch einer mit dem Witz auftrumpfen vegan bedeute man sei zu dumm zum jagen. Es ist heutzutage einfacher an etwas mit Fleisch zu kommen als an irgendwas Essbares nur aus Pflanzen.Heute weiß ich was Quinoa, Bulgur, Matcha, Chia Samen, gepufftes Amaranth und Seitan sind. Oder: Ich weiß jetzt was man als Veganer alles essen kann.
Früher als Mischköstler war mir weder Quinoa, noch Seitan, noch waren mir Chia Samen je ein Begriff. Dabei möchte man doch eigentlich meinen, dass man als praktizierender Allesesser viel mehr Auswahl hat als wie als Veganer. Doch irgendwie ist genau das Gegenteil der Fall. Denn heute ernähre ich mich viel abwechslungsreicher. (Außer wenn ich unterwegs Grünzeug jagen muss.)
Als ich mich noch mischköstlich ernährt habe, hatte sich niemand dafür interessiert was ich denn über den Tag verteilt so esse. Doch heute sorgt die Tatsache, dass ich Veganer bin immer mal wieder für Gesprächsstoff. Von Witzen, über ernsthaft interessierte Fragen, bis hin zu Abwehrreaktionen ist da alles vertreten.
Wenn man sich entschließt vegan zu leben muss man sich einfach im Klaren sein, dass man von Zeit zu Zeit im Mittelpunkt steht. Selbst wenn man überhaupt keine Lust darauf hat und einfach nur im Stillen vor sich hin leben will. Als Veganer ist man halt ein Exot. Denn, entgegen der Mehrheitsmeinung findet man es doof, dass Tiere zerhackstückt werden. Da muss man dann halt schon des Öfteren mal erklären warum, wieso und weshalb.Mein Umfeld interessiert sich heute wesentlich mehr für meine Gesundheit.
Eine erstaunliche Sache ist auch, dass man als Veganer gerne mal auf bestimmte Nährstoffe angesprochen wird (Die Frage nach dem Protein ist da besonders beliebt). Interessant sind auch Bedenken ob eine vegane Ernährungsweise nicht einseitig und sogar ungesund sei. Das Lustige dabei ist, dass sich die Leute Sorgen machen, dass eine Ernährung, basierend auf Obst und Gemüse, ungesund sein könnte, während man mich damals darum beneidet hat wie ich Cola, Schokolade und Junkfood essen konnte ohne dabei zuzunehmen. Ergibt das für irgendjemanden Sinn?
Ich sehe Tierprodukte heute in einem ganz anderen Licht (auch in Sachen Mengenangaben)Veganer sein hat manchmal was von Matrix. Zumindest geht es mir so. Da steht Morpheus vor einem und fragt: Willst du die blaue oder die rote Pille? Nimmst du die blaue, bleibt alles wie gehabt. Nimmst du die rote, wird es nie mehr so sein wie davor. Und mutig wie du bist, greifst du natürlich zur roten Pille. Was du dafür bekommst ist die Wahrheit und das Bewusstsein, dass in Wirklichkeit nichts so ist wie es dir verkauft wird. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Seit ich weiß was dafür nötig ist Tierprodukte herzustellen, sehe ich die in einem vollkommen anderem Licht.
Im Vergleich zu früher fällt mir heute auch viel mehr auf wie viel Fleisch tatsächlich aufgetischt wird (Na ja, früher habe ich da auch nicht so explizit darauf geachtet. Eigentlich überhaupt nicht). Egal ob im Supermarkt, auf der Arbeit oder unterwegs.Auch in Sachen Werbung hat sich meine Sichtweise signifikant verändert. Wenn ich da so eine lila Milka Kuh rumlaufen oder irgendwelche Plakate von McDonalds mit künstlich drappierten Burgern mit doppelt Beaf und Doppel Käse sehe, die mit nichts anderem werben als Geschmack, komme ich mir so vor als würden diese Unternehmen die Menschen mit Verblödung unterwandern wollen.
Mal ehrlich, eine lila Kuh. Eine lila Kuh… Muss ich da wirklich noch mehr erklären?Manchmal habe ich das Gefühl als gäbe es für Veganer nichts zu Essen.
Wir leben hier ja in einer Überflussgesellschaft, in der wir Essen bequem von Zuhause, online oder mal eben um die Ecke ordern können. Wir müssen uns auch nicht mehr einen klugen Plan ausdenken, wie wir jetzt das Mammut am besten um die Strecke bringen, um unser Hirnwachstum anzuregen. Heute gehen mutige Jäger in den Supermarkt und sammeln bereits Erlegtes aus der Tiefkühltheke.
Doch, auch wenn uns heutzutage mehr Essen zur Verfügung steht als wir eigentlich bentigen und wir im Idealfall nicht mal mehr einen Schritt vor die Tür setzen müssen, kommt es mir manchmal so vor als gäbe es für Veganer nichts zu essen. Da wird selbst die Suche nach einem Salat ohne beigefügtes Tierprodukt manchmal zu einem schier unmöglichen Unterfangen. (Dabei sollte ein Salat doch eigentlich aus Grünzeug bestehen, oder irre ich mich?) Da kann man es den Leuten auch nicht verübeln, wenn die denken, dass man als Veganer nichts essen könnte, wenn die immer nur sehen, wie man entweder vor trockenen Pommes, ein paar Salatblättern oder ein paar Brocken gedünstetem Brokkoli sitzt.
Da soll aber noch einer mit dem Witz auftrumpfen vegan bedeute man sei zu dumm zum jagen. Es ist heutzutage einfacher an etwas mit Fleisch zu kommen als an irgendwas Essbares nur aus Pflanzen.Heute weiß ich was Quinoa, Bulgur, Matcha, Chia Samen, gepufftes Amaranth und Seitan sind. Oder: Ich weiß jetzt was man als Veganer alles essen kann.
Früher als Mischköstler war mir weder Quinoa, noch Seitan, noch waren mir Chia Samen je ein Begriff. Dabei möchte man doch eigentlich meinen, dass man als praktizierender Allesesser viel mehr Auswahl hat als wie als Veganer. Doch irgendwie ist genau das Gegenteil der Fall. Denn heute ernähre ich mich viel abwechslungsreicher. (Außer wenn ich unterwegs Grünzeug jagen muss.)
Wie decken Veganer ihren Kalziumbedarf?
Eine ziemlich bekannte Weisheit in unserer Gesellschaft ist, dass Milch und Milchprodukte gut für uns sind, denn das in der Milch enthaltene Kalzium stärkt unsere Knochen. Gerade wenn man von dieser Sichtweise ausgeht, stellt sich natürlich mitunter auch die Frage wie Veganer dann eigentlich ihren Kalziumbedarf sichern – so ganz ohne Milch? „Wie decken Veganer ihren Kalziumbedarf?“ weiterlesen



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