4,5 Jahre – zwischen vegan und vegetarisch.

Seit ich diesen Blog gestartet habe, gab es immer mal wieder eine Art Zwischenbilanz darüber, wie es mir seit meiner Umstellung auf eine pflanzliche Lebenweise ergangen ist.
Und so soll es auch dieses Mal sein. Denn im letzten halben Jahr hat sich für mich in Bezug auf meine Ernährungsweise so manches verändert. Und diese Erfahrungen möchte ich natürlich auch hier teilen :). „4,5 Jahre – zwischen vegan und vegetarisch.“ weiterlesen

3 Jahre und warum dieser Blog nicht mehr nur vegan ist…

In den letzten Wochen hat sich in mir und in meiner Einstellung zu dem wie die Dinge bislang waren etwas geändert. Dem einen oder anderen wird es sicher aufgefallen sein, so hat sich auch der Untertitel meines Blogs ein wenig verändert.

Als ich vor etwas über 3 Jahren diesen Blog hier gestartet habe, war es mir in erster Linie ein Anliegen über das Thema Tierhaltung zu informieren und was wir Menschen doch alternativ tun können, um dem entgegen zu steuern. Denn das Internet bietet einfach eine tolle Plattform um die verschiedensten Menschen zu erreichen. „3 Jahre und warum dieser Blog nicht mehr nur vegan ist…“ weiterlesen

4 Jahre ist es her, seit ich meine Ernährung umgestellt habe…

Irgendwie kaum zu glauben, doch die Zeit vergeht manchmal so derart schnell. Und inzwischen sind es tatsächlich 4 Jahre, seit ich mich für eine vegane Ernährung entschieden habe. Und seitdem hat sich so einiges getan und auch verändert.

Eines ist für mich jedoch nach wie vor klar: Ich bereue den Schritt zu einer veganen Ernährung kein bisschen. Im Gegenteil. Es war für mich eine Bereicherung. Es hat mir viele Erkenntnisse und Erfahrungen beschert, die ich ohne diese Entscheidung wohl nicht gemacht hätte. „4 Jahre ist es her, seit ich meine Ernährung umgestellt habe…“ weiterlesen

3 Jahre vegan: Tierprodukte essen – Schwarz oder Weiß? Oder vielleicht eher Grau?

Seit ich vegan lebe erscheint mir so einiges klar. Vieles, das ich früher nie hinterfragt habe, hat heute einen vollkommen anderen Charakter bekommen.

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Gefährden Veganer ihre Gesundheit? Meine Blutwerte nach fast 2 Jahren als Veganer.

Gefährden Veganer durch den Verzicht auf Tierprodukte ihre Gesundheit? Riskiert man mit einer solchen Ernährungsform langfristig etwaige Nährstoffmängel? Kann der menschliche Körper ohne den Verzehr von Tierprodukten überhaupt funktionieren?

Fragen über Fragen, die vielleicht den einen oder anderen interessieren könnten…

Eine Sache, bei der viele Bedenken äußern, ist die Sorge um etwaige Nährstoffmängel. Da kann es dann schon auch mal sein, dass einem als Veganer so Reaktionen entgegen wehen wie: „Der menschliche Körper ist nicht für eine vegane Ernährung gemacht.“ Und das selbst von ärztlicher Seite. „Gefährden Veganer ihre Gesundheit? Meine Blutwerte nach fast 2 Jahren als Veganer.“ weiterlesen

1,5 Jahre vegan – mein Fazit.

Wie der Titel schon sagt, gehöre ich jetzt seit 1,5 Jahren zu der Fraktion der Tierproduktverweigerer. Und weil sich das Leben mit der Entscheidung einen Schlussstrich unter den Tierproduktekonsum zu ziehen und sich somit willentlich aus der gängigen „Normalität“ auszugrenzen schon etwas verändert, hier mal mein ganz persönliches Fazit was sich seitdem alles getan hat.Zuerst einmal sorgt meine Lebensweise heute für wesentlich mehr Gesprächsstoff als früher.
Als ich mich noch mischköstlich ernährt habe, hatte sich niemand dafür interessiert was ich denn über den Tag verteilt so esse. Doch heute sorgt die Tatsache, dass ich Veganer bin immer mal wieder für Gesprächsstoff. Von Witzen, über ernsthaft interessierte Fragen, bis hin zu Abwehrreaktionen ist da alles vertreten.
Wenn man sich entschließt vegan zu leben muss man sich einfach im Klaren sein, dass man von Zeit zu Zeit im Mittelpunkt steht. Selbst wenn man überhaupt keine Lust darauf hat und einfach nur im Stillen vor sich hin leben will. Als Veganer ist man halt ein Exot. Denn, entgegen der Mehrheitsmeinung findet man es doof, dass Tiere zerhackstückt werden. Da muss man dann halt schon des Öfteren mal erklären warum, wieso und weshalb.Mein Umfeld interessiert sich heute wesentlich mehr für meine Gesundheit.
Eine erstaunliche Sache ist auch, dass man als Veganer gerne mal auf bestimmte Nährstoffe angesprochen wird (Die Frage nach dem Protein ist da besonders beliebt). Interessant sind auch Bedenken ob eine vegane Ernährungsweise nicht einseitig und sogar ungesund sei. Das Lustige dabei ist, dass sich die Leute Sorgen machen, dass eine Ernährung, basierend auf Obst und Gemüse, ungesund sein könnte, während man mich damals darum beneidet hat wie ich Cola, Schokolade und Junkfood essen konnte ohne dabei zuzunehmen. Ergibt das für irgendjemanden Sinn?vegan heartIch sehe Tierprodukte heute in einem ganz anderen Licht (auch in Sachen Mengenangaben)
Veganer sein hat manchmal was von Matrix. Zumindest geht es mir so. Da steht Morpheus vor einem und fragt: Willst du die blaue oder die rote Pille? Nimmst du die blaue, bleibt alles wie gehabt. Nimmst du die rote, wird es nie mehr so sein wie davor. Und mutig wie du bist, greifst du natürlich zur roten Pille. Was du dafür bekommst ist die Wahrheit und das Bewusstsein, dass in Wirklichkeit nichts so ist wie es dir verkauft wird. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Seit ich weiß was dafür nötig ist Tierprodukte herzustellen, sehe ich die in einem vollkommen anderem Licht.
Im Vergleich zu früher fällt mir heute auch viel mehr auf wie viel Fleisch tatsächlich aufgetischt wird (Na ja, früher habe ich da auch nicht so explizit darauf geachtet. Eigentlich überhaupt nicht). Egal ob im Supermarkt, auf der Arbeit oder unterwegs.Auch in Sachen Werbung hat sich meine Sichtweise signifikant verändert. Wenn ich da so eine lila Milka Kuh rumlaufen oder irgendwelche Plakate von McDonalds mit künstlich drappierten Burgern mit doppelt Beaf und Doppel Käse sehe, die mit nichts anderem werben als Geschmack, komme ich mir so vor als würden diese Unternehmen die Menschen mit Verblödung unterwandern wollen.
Mal ehrlich, eine lila Kuh. Eine lila Kuh… Muss ich da wirklich noch mehr erklären?Manchmal habe ich das Gefühl als gäbe es für Veganer nichts zu Essen.
Wir leben hier ja in einer Überflussgesellschaft, in der wir Essen bequem von Zuhause, online oder mal eben um die Ecke ordern können. Wir müssen uns auch nicht mehr einen klugen Plan ausdenken, wie wir jetzt das Mammut am besten um die Strecke bringen, um unser Hirnwachstum anzuregen. Heute gehen mutige Jäger in den Supermarkt und sammeln bereits Erlegtes aus der Tiefkühltheke.
Doch, auch wenn uns heutzutage mehr Essen zur Verfügung steht als wir eigentlich bentigen und wir im Idealfall nicht mal mehr einen Schritt vor die Tür setzen müssen, kommt es mir manchmal so vor als gäbe es für Veganer nichts zu essen. Da wird selbst die Suche nach einem Salat ohne beigefügtes Tierprodukt manchmal zu einem schier unmöglichen Unterfangen. (Dabei sollte ein Salat doch eigentlich aus Grünzeug bestehen, oder irre ich mich?) Da kann man es den Leuten auch nicht verübeln, wenn die denken, dass man als Veganer nichts essen könnte, wenn die immer nur sehen, wie man entweder vor trockenen Pommes, ein paar  Salatblättern oder ein paar Brocken gedünstetem Brokkoli sitzt.
Da soll aber noch einer mit dem Witz auftrumpfen vegan bedeute man sei zu dumm zum jagen. Es ist heutzutage einfacher an etwas mit Fleisch zu kommen als an irgendwas Essbares nur aus Pflanzen.Heute weiß ich was Quinoa, Bulgur, Matcha, Chia Samen, gepufftes Amaranth und Seitan sind. Oder: Ich weiß jetzt was man als Veganer alles essen kann.
Früher als Mischköstler war mir weder Quinoa, noch Seitan, noch waren mir Chia Samen je ein Begriff. Dabei möchte man doch eigentlich meinen, dass man als praktizierender Allesesser viel mehr Auswahl hat als wie als Veganer. Doch irgendwie ist genau das Gegenteil der Fall. Denn heute ernähre ich mich viel abwechslungsreicher. (Außer wenn ich unterwegs Grünzeug jagen muss.)

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