How to: Minimalistisch wohnen – 8 simple Tipps.


Weniger ist mehr. Irgendwie ist da was Wahres dran. Zumindest meinen persönlichen Erfahrungen nach.
Früher versuchte ich immer Ordnungzu halten, doch so recht gelingen wollte es nicht. Kaum einen Tag später, sah es schon wieder genauso aus wie davor. Und manchmal verlor ich bei den ganzen Dingen, die man im Laufe der Jahre ansammelt, den Überblick.
Auch wenn ich nicht so recht wusste wie ich über Minimalismus denken sollte, war es im Endeffekt doch eine ziemliche Bereicherung für mich. Obwohl ich mich selbst nicht als Minimalist bezeichnen möchte. Ich lebe einfach nur minimalistischer als früher.

Ich mag es, wenn alles übersichtlich ist. Wenn es nicht viel Aufwand bedeutet einen Raum aufzuräumen. Dann, wenn alles harmonisch und stimmig ist. Daher geht es im heutigen Beitrag einmal darum, wie man minimalistisch wohnen kann.

Jeder lebt anders

Wichtig an dieser Stelle: Jeder von uns lebt und wohnt anders. Insofern können Tipps nur Anregungen sein, bedeuten jedoch nicht, dass sie für jeden gleich gut geeignet sind.
Der eine mag es bunter, der andere wieder ruhiger. Manch einer mag den typischen „Minimalismus-Stil“ – weiß mit klaren Linien. Und wieder andere stellen ihre eigenen Möbel her oder upcyceln solche, die andere nicht mehr haben wollten.

Wohnen bedeutet auch sich wohl zu fühlen. Daher sind das hier lediglich meine ganz persönlichen Tipps, die ich in unseren vier Wänden umsetze.

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Garderobe

1. Nicht zu viel Deko

Deko kann einem Raum dieses heimische Gefühl geben. Oder „hygge“, wie es so mancher Wohnungsdekor-Trend namentlich nennt. Doch so mancher Gegenstand kann wiederum nicht wirken, wenn er zwischen zig weiteren steht.
Weniger ist hierbei einfach mehr. Ein, zwei, vielleicht auch drei schöne Stücke. Das können beispielsweise auch diverse Centerpieces sein. Vielleicht das eine oder andere Erinnerungsstück, ein Foto mit einem geliebten Menschen oder andere Dinge. Je nach eigenem Geschmack. Doch weniger Deko sorgt für optische Ruhe und schafft dadurch ganz automatisch ein gemütliches Wohngefühl.

2. Freie Räume dürfen sein

Nur weil Raum gegeben ist, bedeutet das nicht gleich, dass dieser auch mit etwas ausgefüllt werden muss. Freie Räume dürfen daher gerne sein, da sie wiederum für optische Ruhe sorgen.
Deshalb habe ich mir in unseren vier Wänden einen Meditationsbereich gegönnt.
Einfach ein kleiner Teppich, mein Meditationskissen, daneben eine Pflanze und sonst freier Raum. Simpel und trotzdem immer wieder gemütlich.

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3. Es muss nicht alles „typisch“ minimalistisch sein – finde deinen eigenen Stil

Wer kennt ihn nicht, diesen typisch minimalistischen Einrichtungsstil? Schön alles in hellen Farben. Am besten alles nur in weiß. Modern, mit klaren Linien und Formen.
Nun kann sich jeder einrichten wie er möchte. Minimalistisch zu wohnen muss daher nicht bedeuten, sich nur noch weiß und möglichst „steril“ einzurichten.
Individualität ist eine wunderbare Sache. Daher kann es gerne typisch skandinavisch eingerichtet sein, oder auch ein Mix aus alt und neu.

4. Farben und Muster

Ähnlich wie mit Deko, kann es auch hilfreich sein sich ein Farbschema für seine Wohnräume zu überlegen. Egal ob raumübergreifend einheitlich oder in jedem Raum anders, Hauptsache es ist in sich stimmig. Persönlich mag ich es relativ neutral. Faben, die sich auch mit anderen probemlos kombinieren lassen. Wie schwarz, weiß und grau zum Beispiel.
Es können auch ein paar erdige Töne sein. Am besten finde ich jedoch neutrale Farben in Kombination mit einer Farbe, die hervor sticht. Für Abwechslung, ohne überladen zu wirken, können auch verschiedene Muster und Strukturen sorgen. Beispielsweise der Stoffbezug von Kissen oder eine gemütliche Decke.

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5. Möbel mit Multifunktion und Stauraum

Gemütlichkeit mit diversen Nutzungsmöglichkeit zu verbinden, kann sehr hilfreich sein. Besonders dann, wenn man beispielsweise wenig Wohnfläche hat, aber auch, wenn man seine Räumlichkeiten optisch clutterfree halten möchte.
Egal ob Sofas oder Betten mit integriertem Stauraum. Sofas, die sich zu einem Bett umfunktionieren lassen oder vielleicht ein gemütlicher Sitzhocker, der gleichzeitig Aufbewahrungsort für Kleinkram ist. Es gibt inzwischen unzählige nützliche und zugleich gemütliche Möbelvariationen, die sich vielseitig einsetzen lassen.

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6. Natürliche Deko dank Pflanzen

Pflanzen können einen jeden Raum auf vollkommen natürliche Weise gemütlich machen. Etwas Grün hier und da für ein wohnliches Urban Jungle Feeling.
Selbst wenn man nicht unbedingt einen grünen Daumen hat, gibt es auch solche Zimmerpflanzen, die nicht viel Pflege benötigen. Hier findest du ein paar Anregungen, wie auch du deinen Wohnraum etwas grüner gestalten kannst.

7. Regelmäßig ausmisten

Wenn es um Minimalismus geht, wohl ein alter Hut. Doch mit der Zeit sammelt sich immer wieder mal diverses an Kram an. Selbst dann, wenn man schon einiges ausgemistet hat. Daher kann es nicht schaden sich von Zeit zu Zeit einen Überblick über seinen Besitz zu verschaffen und sich darüber bewusst zu werden, welche Dinge man weiterhin nutzen und welche Dinge man vielleicht verschenken, spenden oder verkaufen möchte.

8. Aus alt mach neu

Es muss nicht immer alles neu sein. Auch Altes kann seinen Charme haben. Zwei Stücke, die nach wie vor einen Platz in unseren vier Wänden haben, sind jene von damals, die einen weißen Anstrich bekommen haben. Upcycling nennt sich der Begriff aus Altem etwas Neues zu machen. So kann man auch der eigenen Kreativität Raum geben und seinen inneren Vorstellungen nachgehen.

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Regal

Was sind eigentlich deine Tipps für minimalistisches Wohnen?

7 Kommentare zu „How to: Minimalistisch wohnen – 8 simple Tipps.

  1. Wirklich tolle Tipps und Ideen. Ich habe mich in den letzten Jahren stärker mit dem Thema Minimalismus befasst und finde es unglaublich befreiend. Regelmäßiges Ausmisten gehört bei mir fest dazu. Man hat einen viel besseren Überblick und füllt sich nicht so eingeengt. An feste Vorgaben wie ’so viele Dinge sollte man besitzen‘ halte ich mich dabei nicht. 🙂

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  2. Mein Tipp für minimalistisches Wohnen? Eins nach dem nächsten 😉
    Je größer die Wohnung ist, desto überwältigender kann es sein, sich allem auf einmal zu stellen. Dann lieber Schritt für Schritt, Raum für Raum, Kategorie für Kategorie. So besteht zumindest eine größere Chance nicht direkt wieder aufzugeben 🙂

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    1. Hallo Maria,

      das sind auf jeden Fall sehr gute Tipps, die ich so nur unterschreiben kann.
      LIeber man nimmt sich den Druck und geht Schritt für Schritt vor, als alles auf einmal in Angriff nehmen zu wollen.
      Das kann in der Tat dann schnell überwältigend wirken.
      Schrittweise kommt man sowieso genauso gut ans Ziel ;).
      LG

      Gefällt 1 Person

  3. Tolle Tipps! So eine Meditations Ecke hätte ich auch gerne, leider fehlt mir dazu noch der Platz. Aber ich sollte ohnehin mal wieder gründlich ausmisten. Irgendwie hat mich dein Beitrag richtig motiviert damit loszulegen 🙂

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