So stärkst du dein Immunsystem – 7 Tipps für bessere Abwehrkräfte


Die aktuelle Corona-Krise bestimmt momentan unser aller Leben. Nicht nur hier in Deutschland, sondern global. Eine Pandemie, die momentan vielerlei Leben auf den Kopf stellt. Viele von uns verbringen die meiste Zeit Zuhause. Sei es, dass Schulen geschlossen sind oder manche von uns im Homeofice tätig sind.
Social Distancing lautet derzeit die Devise. Gerade deshalb ist die Stärkung unseres Immunsystems umso wichtiger. Nicht nur, damit wir nicht krank werden, sondern auch ausgeglichen und leistungsfähig bleiben.
In diesem Artikel erfährst du, worauf du dabei achten solltest und was dir im Alltag helfen kann dein Immunsystem zu stärken.

1. Genug Sonnenlicht und Vitamin D

Vitamin D hat viele wichtige Funktionen. Beispielsweise regelt es den Kalzium- und Phosphathaushalt in unserem Blut. Zudem fördert es die Knochenbildung, indem es knochenbildende Zellen, die sogenannten Osteoblasten, anregt. Desweiteren beeinflusst Vitamin D unser Immunsystem und hemmt bei guter Versorgung offenbar die Vermehrung von Tumorzellen und mindert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Multiple Sklerose, Demenzerkrankungen und Diabetes Typ 1.

Unser Körper hat hierbei die wunderbare Eigenschaft Vitamin D, angeregt durch die Aufnahme von Sonnenlicht auf die Haut, dieses selbst zu produzieren. Nichts desto trotz, besonders in lichtarmen Monaten wie Herbst und Winter kann es mit der Vitamin D Produktion schwer werden. Daher ist es ratsam, besonders in diesen Monaten, öfter mal nach draußen zu gehen. Oder aber auch zusätzlich ein Vitamin D3-Präparat zu sich zu nehmen, um eine ausreichende Aufnahme zu gewährleisten.

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2. Gesunde und ausgewogene Ernährung

Für ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt unser Körper viele verschiedene Vitamine sowie Mineralstoffe. Wie beispielsweise Vitamin C, Vitamin D, E, B6, B12, Eisen, Zink, Kalziumund Selen, um nur ein paar zu nennen.

Unsere Ernährung ist ein entscheidender Faktor, wenn es um unsere Gesundheit und somit auch unser Immunsystem geht. Nicht nur der Zusammenhang zwischen gängigen Zivilisationskrankheiten und der Art wie wir uns ernähren, gilt inzwischen als wissenschaftlich nachgewiesen. Dabei kann eine möglichst vollwertige, unverarbeitete sowie ballaststoffreiche Ernährungsweise sich positiv auf unser Immunsystem auswirken.

3. Ausreichend Bewegung

Egal ob Laufen, Schwimmen, mal ein Spaziergang an frischer Luft, ab und an ein HIIT Workout, Radfahren, Yogaoder auch Kraftsport, es gibt viele Arten und Weisen, wie wir Bewegung in unseren Alltag bringen können. Das Positive für unser Immunsystem: Durch regelmäßige Bewegung wird unser Immunsystem immer wieder leicht gereizt, wodurch sich sich, je nach Art der Bewegung, unsere Ausdauer sowie Kraft und Beweglichkeit verbessert. Und das wiederum wirkt sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus. Doch auch auf unsere Psyche hat regelmäßige Bewegung viele positive Effekte. U.a. kann es bei Depressionen sehr hilfreich sein. Mehr darüber, warum wir uns mehr bewegen sollten, erfährst du auch hier.

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4. Genügend trinken

So unscheinbar es sich auch anhören mag, so positiv sind die Effekte ausreichender Flüssigkeitszufuhr für unser Immunsystem. Denn trinken wir zu wenig, kann dies mituner dazu führen, dass unsere Schleimhäute austrocknen, wodurch wiederum Viren sowie Bakterien nicht ausreichend abtransportiert werden können. Gerade deshalb ist es wichtig genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

5. Auf gesunden Schlaf achten

Wer seinem Körper genug Zeit zu nächtlicher Regenration lässt, ist nicht nur leistungsfähiger und meist entspannter, sondern auch weniger anfällig für Krankheiten. Denn wie Studien wie diese hier beispielsweise zeigen ist, dass sich Schlaflosigkeit sowie chronischer Schlafmangel negativ auf unser Immunsystem auswirken. Ideal ist daher eine Schlafdauer von etwa sieben bis acht Stunden.

6. Stress reduzieren

Wir leben zunehmend in einer Gesellschaft, in welcher die Devise lautet: Höher, weiter und schneller. Immer mehr und mehr soll es sein. Meist jedoch zu Ungunsten unserer Gesundheit und damit auch unserer Immunabwehr. Denn zu viel Stress wirkt sich nachweislich negativ auf unser Immunsystem aus. Chronischer Stress, sogenannter Distress, kann zudem zu Erschöpfungszuständen führen, welche Krankheitserregern die idealen Bedingungen zum Vermehren bieten. Deshalb ist es ratsam sich von Zeit zu Zeit auch mal etwas Gutes zu tun. Sei es ein Spaziergang an frischer Luft, ein entspannendes Bad, oder einfach eine gemütliche Tasse Tee.

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7. Regelmäßig Hände waschen

Gut, das ist nun kein direkter Tipp, mehr ein indirekter. Doch um Bakterien und Viren keine Chance zu geben, ist es ratsam mehrmals täglich die Hände zu waschen. Besonders bereits immungeschwächte Personengruppen sollten darauf in der aktuellen Situation achten. Nicht nur in Sachen Corona-Virus, sondern auch allgemein um Erkältungsviren entgegen zu wirken.
Auch ratsam, um Erkältungserregern keine Chance zu geben: Hände aus Mund, Nase, Augen oder, besser gesagt, dem Gesicht allgemein fernzuhalten.

 

Fotos: Pexels.com

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