[Mindful Monday] – Wie Dankbarkeit positive Emotionen fördert.


Einfach mal dankbar sein. Für das, was unser Leben positiv bereichert. Für das, was wir bereits haben. Statt über das zu sinnieren was wir nicht haben.

Das Konzept der Dankbarkeit hat viele positive Effekte. Und ist damit sogar in der Lage positive Emotionen zu fördern.
Gut, nun könnte man meinen, dass das ziemlich leicht gemacht klingt. Einfach darüber nachdenken für was man in seinem Leben dankbar ist und schon sollen sich negative Emotionen in Rauch auflösen? Oder unangenehme Situationen angenehmer werden?

Ganz so leicht ist es sicher nicht. Dennoch ist Dankbarkeit ein tief verborgenes Gefühl, welches zu mehr Selbstzufiedenheit führen kann. Denn nicht selten führt eine eher negative Weltanschauung dazu, dass unser Wohlbefinden dicht damit verknüpft ist. Gerade deshalb spricht man auch von Psychosomatik. Denn unsere Psyche und unser Körper bilden eine Einheit.

Hierbei finde ich das Konzept der Dankbarkeit sehr faszinierend. Und habe es selbst für mich als Bestandteil meines Alltags übernommen. Sicher ist es nicht immer leicht, so bin auch ich weit davon entfernt perfekt in der Ausführung zu sein, stets gelassen auf meine Umwelt und die Einflüsse, welche auf mich einströhmen zu reagieren. Trotz regelmäßiger Praxis ist das vollkommen normal, wie ich finde. Dennoch hat es mir auch schon in so einigen Belangen deutlich geholfen.

 

Warum ist Dankbarkeit wichtig?

Es ist leicht an guten Tagen sich der positiven Dinge in seinem Leben bewusst zu werden. Beispielsweise dann, wenn wir ein Kompliment erfahren oder vielleicht den einen oder anderen Erfolg verbuchen können. Schnell löst das in uns positive Emotionen aus.
Doch was ist, wenn es mal nicht so rosig ist? Oder wenn sich Negatives an Negatives reiht?

Gerade dann verlieren wir das Positive meist aus den Augen, sind in Gedanken und unserem Fokus bei dem, was eben nicht so rund läuft. Und schnell löst genau das in uns negative Emotinen aus.
Und hier kommt Dankbarkeit ins Spiel. Denn wir können nicht gleichzeitig wütend und fröhlich sein. Traurig und euphorisch. Entweder sind wir das eine, oder das andere. Daher ist Dankbarkeit ein effektives Gegenmittel für negative Gefühle wie Neid, Grübelei, Hass, Feindseligkeit, Ärger usw.
Zudem kann eine demütige Haltung gegenüber den Dingen, die unser Leben positiv bereichern, uns nachhaltig glücklicher und zufriedener werden lassen.

 

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Wie lässt sich Dankbarkeit erlernen?

Im Grunde ist es so wie alles, das wir uns antrainieren. Übung macht den Meister. Insofern können wir Dankbarkeit erlernen, indem wir es täglich praktizieren. Beispielsweise morgens gleich nach dem Aufstehen. Oder aber auch bevor wir zu Bett gehen. Ich habe mir hierbei angewöhnt ein sogenanntes Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. In welchem ich mir jeden Tag fünf Dinge bewusst werde, für die ich einfach dankbar bin. Das kann manchmal ein und dasselbe sein. Oder jedes Mal auch etwas anderes.

Es gibt viele verschiedene Formen von Dankbarkeit – zum Beispiel:

Freunde

Menschen, die uns einfach gut tun. Solche, die uns zuhören, wenn es uns nicht gut geht, uns auch einfach mal ablenken oder gemeinsam die Stille genießen. Menschen, bei denen wir wir selbst sein können, die uns bestärken und sich mit uns freuen.

Familie

Auch Familienrückhalt kann so ein Aspekt sein, für den man dankbar ist. Für die Unterstützung des Parnters, für die Liebe der Eltern, welche einen zu dem Menschen gemacht haben, der man heute ist und so vieles mehr.

Gesundheit

Gesundheit ist ein hohes Gut, für das wir durchaus dankbar sein können. Dafür, dass wir eine gesunde Verdauung haben, dass unsere Beine uns tragen, dafür, dass unser Körper uns schon seit Jahren einen guten Dienst leistet.

Sichere Existenz

Manchmal ist es gar nicht so verständlich, dass wir in einem Bett schlafen können. Oder in einem Wohnraum mit Heizung und warmem Wasser leben. Viele andere haben eben dies was wir als normal bezeichnen nicht. Oder aber wir sind finanziell abgesichert, haben einen erfüllenden Beruf usw.

Es gibt vieles, noch mehr als die genannten Beispiele, für die wir dankbar sein können. Es muss nicht immer etwas Immaterielles sein. Es kann auch eine berufliche Leistung sein, die wir endlich erreicht haben. Oder aber auch, dass wir in der Lage waren in einen größeren Wohnraum zu ziehen, uns vielleicht den Traum einer Reise zu erfüllen.

 

Mit Dankbarkeit mehr Positives ins Leben bringen

Dankbarkeit und Demut sind dicht mit einander verknüpft. So können wir im Grunde genommen für alles Mögliche dankbar sein. So gibt es hier auch verschiedene Möglichkeiten, wie wir das selbst für uns umsetzen können.

Zum Beispiel:

Führe ein Dankbarkeitstagebuch

Notiere dir jeden Tag drei oder fünf Dinge (es können auch mehr sein), für die du dankbar bist oder an diesem Tag dankbar warst. Mache diese Erinnerung an dich selbst zu einem festen Ritual. Entweder morgens nach dem Aufstehen oder abends, bevor du ins Bett gehst, um den Tag mit positven Impressionen zu beenden.

Schaffe positive Erinnerungen

Trage in einen Kalender ein wofür du bei bestimmten Erlebnissen dankbar warst. Oder führe dir bewusst positive Erlebnisse zurück ins Gedächtnis, für die du dankbar bist, dass du sie erfahren, vielleicht auch mit einem besonderen Menschen teilen durftest.

Schätze dein Leben

Erst, wenn man auch dankbar für sich selbst und sein Leben und seine Errungenschaften ist, kann man das positive Lebensgefühl auch nach außen transportieren. Insofern dürften wir auch dankbar für uns selbst sein. Für das, was uns ausmacht. Somit auch für unsere Schwächen, denn diese machen uns menschlich.
Denn erst, wenn wir uns selbst und unser Leben für das wertschätzen was es ist, können wir auch unseren Mitmenschen Dankbarkeit entgegen bringen.

Einfach mal Dankbarkeit ausdrücken

Dankbarkeit betrifft nicht nur uns selbst und findet daher nicht nur in unserem Inneren statt. Schön und bereichernd ist es auch seinem Umfeld einmal dankbar zu sein. Indem wir unsere Dankbarkeit auch mal den Menschen um uns herum zum Ausdruck bringen. Denn jeder Mensch freut sich, wenn seine Bemühungen und Gefallen, die man jemandem macht, anerkannt, gewürdigt und wertgeschätzt werden. Das kann ein simples „Danke“ oder ein freundlicher, anerkennender Satz sein,
Gerade indem wir anderen ein positives Gefühl geben, sorgt das auch in uns für ein positives Gefühl.

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Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir Dankbarkeit praktizieren und zu einem festen Bestandteil unseres Leben machen können.

Was denkst du über Dankbarkeit?
Und hast du es bereits in deinen Alltag integriert?

 

 

7 Kommentare zu „[Mindful Monday] – Wie Dankbarkeit positive Emotionen fördert.

  1. Ich muss dir absolut zustimmen! Ich bedanke mich bei meinen Freunden. Vor allem bleibe ich immer freundlich, auch wenn man vielleicht im Moment nicht gerade freundlich ist. Dieser Moment vergeht meist schnell, aber man würde sich lange dran erinnern. Ich denke solche Taten sind eher angebracht als kleine Geschenke, die meist im Müll landen würden (irgendwann zumindest). Danke für den Beitrag zum Erinnern und Nachdenken.
    Liebe Grüße
    Tanja

    Gefällt mir

  2. Mit dem Gefühl der Dankbarkeit kann man richtig viel für sich und die Umwelt verbessern. Liebe und Mitgefühl sind auch gut geeignet. Für mich ist es ganz wichtig, mich auf Dankbarkeit zu konzentrieren, sonst drifte ich leicht in negative Grübelei ab. Dabei habe ich so viel wofür ich dankbar sein kann.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo,
      genau so ist es. Gerade wenn die Gedanken einmal wieder in eine negative Richtung abdriften, kann es sehr hilfreich sein sich der positiven Dingen in seinem Leben bewusst zu werden. Sonst geraten diese meist einmal mehr viel zu schnell in den Hintergrund. Und ich denke, da lässt sich bei jedem etwas finden für das man in seinem Leben dankbar sein kann :).
      LG

      Gefällt 1 Person

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