Warum Selbstfürsorge besonders jetzt wichtig ist…


Kaum im neuen Jahr angekommen, sind wir erneut, oder besser gesagt weiterhin, mit uns bekannten Schlagzeilen konfrontiert. Nach einer zweiten Welle, einem weiterhin anhaltenden Lockdown, verschäften Maßnahmen und Nachrichten über neue Virus-Mutationen, ist es nicht nur wichtig Abstandregelungen und die gängigen Hygienemaßnahmen einzuhalten sowie Social Distancing zu praktizieren, sondern auch auf seine psychische Gesundheit zu achten.

Denn, wenn es um Gesundheit im Allgemeinen geht, dann spielt nicht nur unser körperliches Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Nein, Körper und Geist, oder besser gesagt unsere Psyche, stehen in Wechselwirkung zu einander. So machen sich psychische Probleme nicht selten in körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder u.a. Diarrhoe bemerkbar.

Selbst bin ich in Sachen Selbstfürsorge gewiss kein Profi, sondern vielmehr selbst noch auf dem Weg dies zu lernen. Denn ich neige nicht selten dazu eher zu streng mit mir selbst zu sein.
Doch ich glaube so wie mir, geht es vielen anderen auch. Denn Selbstfürsorge wird uns in einer Gesellschaft, die nach steter Beschleunigung strebt, nicht gerade in die Wiege gelegt.
Vielmehr geht es darum stets präsent, verfügbar und natürlich auch commitet zu sein.
Doch manchmal kann es nicht schaden auch mal auf die Bremse zu treten und in sich zu horchen.

Daher hier ein paar Tipps, wie vielleicht auch du etwas mehr Selbstfürsorge in deinen Alltag integrieren kannst:

#1 Nachrichten in Maßen

Etwas, das sich manchmal wie ein grauer Schleier über unser Gemüt legen kann, sind dauerhafte Negativschlagzeilen.
Es ist durchaus sinnvoll auf dem Laufenden zu bleiben und dem Weltgeschehen um sich herum zu folgen. Besonders dieser Tage, wo so viel passiert und jeden Tag ein neues Ereignis die Schlagzeilen füttert. Doch manchmal kann genau das zu einer Überreizung führen. Und unsere Stimmung nieder drücken.
Daher kann es manchmal nicht schaden, das Weltgeschehen auch mal sich selbst zu überlassen und sich anderen Dingen zuzuwenden. Sei es ein lustiger Film, ein interessantes Buch oder eine Kuscheleinheit mit seinem Lieblingsmenschen.
Hilfreich sein kann es auch sich ein gewisses Zeitkontingent zu setzen, in welchem die Aufnahme aktueller Schlagzeilen erlaubt ist. Oder aber man legt seinen Fokus gezielt auf positive Nachrichten. Hierbei könnte beispielsweise Nur positive Nachrichten.de eine gute Alternative sein.

#2 Eine regelmäßige Tagesstruktur

Da sich für einige unter uns der Tagesablauf durch Homeoffice und Co. so ziemlich verändert hat, sind die Basics nicht zu unterschätzen. Ein regelmäßiger Tagesablauf bringt Struktur in den Alltag. Und diese wiederum sorgt für Sicherheit.
Beispielsweise indem man stets zur gleichen Zeit aufsteht. Oder auch kleine regelmäßige Rituale in seinen Alltag integriert, wie zum Beispiel ein regelmäßiges, ausgewogenes Mittagessen um eine bestimmte Uhrzeit.
Denn ohne Struktur, verliert man nicht selten seine Grundbedürfnisse aus den Augen. So kann es sein, dass man sich im zeitlichen Nirvana treiben lässt und damit die Stimmungslage stetig in den Keller saust.

#3 Gesunde Ernährung, trinken & ausreichend Schlaf

Auch wenn es momentan attraktiv zu sein scheint Fastfood oder diverse Fertiggerichte zu konsumieren, so geht nichts über eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Denn diese versorgt uns nicht nur mit allen nötigen Nährstoffen, sondern hat auch Einfluss auf unser Immunsystem und unsere geistige Gesamtverfassung. Denn, eine überwiegend ungesunde Ernährungsweise schlägt sich mitunter negativ auf unserer Psyche nieder. So kann eine ungesunde Ernährungsweise beispielsweise die Entstehung von Depressionen begünstigen.
Neben Ernährung, sollte auch das Trinken nicht fehlen. 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Oder spezifischer 0,3 bis 0,4 l Wasser pro Kilogramm Körpergewicht wären ideal. Solltest du Schwierigkeiten mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr haben, findest du in diesem Artikel von mir ein paar Tipps und Anregungen.
Wenn wir schon bei den Basics sind, auch ein regelmäßiger und guter Schlafrythmus sollte nicht unterschätzt werden. Denn, schlafen wir zu wenig, oder zu unruhig, hat dies nicht eine geminderte Leisungsfähigkeit zur Folge, sondern kann sich auch in erhöhter Reizbarkeit bemerkbar machen.
Hierbei gibt es verschiedene Tipps, wie man seinen Schlafhygiene verbessern kann. Sei es einige Stunden vor dem Zubettgehen keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu konsumieren oder Handybenachrichtigungen zu deaktivieren.

#4 Statt Couchpotatoe – Regelmäßige Bewegung

Jede Form der Bewegung tut uns gut. Egal ob es ein Spaziergang oder eine kurze Yoga-Session ist.
Empfehlungen liegen hierbei zwischen 75 Minuten starker und 150 Minuten moderater Intensität pro Woche.
Doch auch unabhängig von solchen Empfehlungen, auch wenn es nur ein paar Minuten pro Tag sind, nicht nur unsere körperliche Fitness wird langfristig davon profitieren, sondern auch unser Gemüt.
So hat regelmäßige Bewegung sowie Sport beispielsweise eine positive Wirkung in der Behandlung leichter depressiver Episoden. Davon abgesehen kann Sport auch ein prima Ausgleich für Stress sein und steigert zudem das Selbstbewusstsein. Und, ein weiterer positiver Nebeneffekt: Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem.

#5 Soziale Interaktion

Besonders jetzt sollten wir soziale Interaktion nicht aus den Augen verlieren. Denn soziale Isolation begünstigt nicht selten die Entstehung von Depressionen sowie Angststörungen.
Sei es bewusste Zeit mit seinem Partner oder Partnerin, oder auch ein klassisches Telefonat – besonders heute gibt es einige Möglichkeiten der sozialen Kontaktaufnahme.
Oder wir können Kontakte auch pflegen, indem wir anderen um uns herum etwas Gutes tun. Sei es auch nur mal ein Kompliment oder Lob. Dinge, die wir sowieso viel zu selten zu hören bekommen, die aber jedem ein gutes Gefühl geben.


#6 Meditation und Achtsamkeit

Besonders in stressigen Situationen kann der Fokus auf das Hier und Jetzt uns helfen unsere Gedanken und Gefühle zu sortieren und ein Stück weit zur Ruhe zu kommen.
Wann immer es mal wieder turbulent wird, einen kurzen Moment inne halten und dem eigenen Atemrhythmus folgen. Oder eine ganz alltägliche Handlung ganz bewusst wahrnehmen. Oder vielleicht auch gezielt den Fokus auf die eigenen Sinne legen. Sei es durch Fühlen, Riechen oder das bewusste Hören der Geräusche um einen herum.
Schon ein paar Minuten achtsamen Wahrnehmens können unsere Gemütslage positiv beeinflussen und uns ermöglichen Stress besser zu bewältigen.

Sollte dir Achtsamkeit bislang kein Begriff sein, findest du hier 5 praktische Übungen, die ein jeder in seinen Alltag integrieren kann. Sowie hier einen kurzen Einblick über das Thema Meditation und wie du es lernen kannst.

#7 Zeit für Entschleunigung

Egal ob eine Kerze für ein gemütliches Feeling an diesen kalten Tagen, ein gutes Buch, eine wärmende Tasse Tee oder ein warmes Bad – manchmal kann es nicht schaden seinen Alltag etwas zu entschleunigen. Besonders wenn man den ganzen Tag produktiv sein Bestes gegeben hat; wir alle brauchen Pausenzeiten. Um zur Ruhe zu kommen und uns zu regenerieren.
Sich einfach bewusst etwas Gutes tun.

8. Den Fokus bewusst auf das Positive legen

Sicher nicht bahnbrechend, doch eine positive Einstellung sowie positive Gefühle tun unserer Seele gut. Und helfen uns auch besser mit stressigen sowie herausfordernden Situationen umzugehen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass wir in unrealisitschen Optimismus abdriften sollten, Hauptsache wir betrachten alles nur noch durch eine positive Brille. Vielmehr bedeutet es, dass wir besonders jetzt nicht im Strudel der Negativnachrichten versinken, sondern uns das Positive bewahren sollten.
Hierbei kann beispielsweise Dankbarkeit ein gutes Tool sein. Sich jeden Tag dessen bewusst zu werden was man in seinem Leben mit Wertschätzung assoziiert, kann so manches gleich ganz anders aussehen lassen.

Was sind eigentlich Dinge, die dir in der aktuellen Situation gerade gut tun? Und was sind deine Erfahrungen in Sachen Selbstfürsorge?





Fotos: Pexels.com

4 Kommentare zu „Warum Selbstfürsorge besonders jetzt wichtig ist…

    1. Hey,
      danke dir, das freut mich.
      Denn besonders jetzt sollten wir darauf achten uns von Zeit zu Zeit etwas Gutes zu tun.
      Denn auch unsere mentale Gesundheit sollte nicht vernachlässigt werden ;).
      LG

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